Küstenwanderung auf Kreta
19.-26. Oktober 2002
Für eine Woche sind wir der vorwinterlichen Kälte in Zürich entflohen und haben eine
Wanderung von Ort zu Ort entlang der Südwestküste Kretas unternommen. Täglich wanderten
wir etwa 5-6 Stunden - zuerst auf dem gut ausgebauten und ausgeschilderten Weitwanderweg
E4. Es war jeden Tag fast wolkenlos, mit Mittagstemperaturen an die 30 Grad; abends vertrug man
zum Essen an den Uferpromenaden meistens einen Fleece. Immer wieder führte uns der Weg an einsamen
Buchten und traumhaften Stränden vorbei, wo wir desöfteren ein Bad im Lybischen Meer mit seinem
immerhin noch knapp 25 Grad warmen Wasser nehmen konnten.
Unser Programm
- Tag: Flug nach Heraklion und mit dem Bus weiter nach Chania.
- Tag: Mit dem Bus nach Elafonissos und von dort Wanderung bis Paleochora (ok, die letzten 10km
wäre nur entlang von Strassen gegangen, so dass wir uns für die bequemere Variante per Trampen
entschieden.)
- Tag: Wanderung von Paleochora nach Sougia.
- Tag: Mit der Fähre nach Agia Roumeli und anschliessend nach Loutro gewandert.
- Tag: Ein Tag Pause in Loutro.
- Tag: Von Loutro nach Chora Sfakion gewandert, dann bis Frangokastello getrampt und anschliessend
bis nach Koraka gewandert.
- Tag: Wanderung von Koraka bis Plakias und von dort mit dem Bus nach Rethimnon.
- Tag: Mit dem Bus nach Heraklion und Rückflug.
Ein paar Impressionen
Regenfälle im September haben dafür gesorgt, dass sich uns die Landschaft sehr farbenfroh - durchsetzt
mit Blüten und frischem Grün - präsentiert hat. Wie hier zu Beginn in der Nähe von Elafonissos.
Barbara bei einer kurzen Trinkpause. Aufgrund der Hitze und des Mangels an Wasserstellen unterwegs
starteten wir jede Wanderung mit mind. 2 Liter Wasser pro Person.
Tobias bei einer Rast ...
Bergziegen haben uns fast ständig begleitet ...
In Lissos sollen einst 30000 Menschen gelebt haben und dies wohl nicht gerade schlecht, wenn man
sich ein Bad in diesem mosaikbesetzten Bassin vorstellt...
Die Paulus Kapelle wurde dort errichtet, wo Paulus einst Kreta betreten haben soll.
Loutro - ein Ort wie im Bilderbuch, der nur zu Fuss oder mit der Fähre erreicht werden kann.
Auch hier spürten wir, dass das Ende der Saison kurz bevor stand - an freien Unterkünften
mangelte es überhaupt nicht, obschon ein paar wenige Hotels und Restaurants entlang unserer Route
bereits geschlossen hatten.
Saftiges Grün neben blühendem Ginster, ein nicht einmaliger Anblick auf unserer Reise.
Immer wieder ronnen kleine Bäche dem Meer entgegen und bildeten die Grundlage für abwechslungsreiche
Vegetation wie hier mit Palmen und Schilf.